Kontakt:                                  

FZ St. Bernhard

Lindenweg 16   

59469 Ense                   

Tel.:02938 - 1205

Fax:02938 - 808440

Mail: bernhard-niederense@kath-kitas-hellweg.de


Integration / Inklusive Pädagogik

 

 

… denn wo es normal ist verschieden zu sein,

bekommt jedes Kind was es braucht!

 

 

Der St. Bernhard Kindergarten ist in der Trägerschaft der Kath. Kindertageseinrichtung Hellweg gem. GmbH in Soest.  Unsere Arbeit mit den Kindern und ihren Familien ist geprägt durch das christliche Menschenbild, welches auch von der Annahme und Teilhabe aller Menschen ausgeht. Dies bedeutet für uns, dass wir alle Kinder unserer Gemeinde in unseren Kindergarten aufnehmen, die einen Gewinn aus unserer Gemeinschaft erhalten. Ausgenommen hiervon sind für uns nur Kinder, deren erhöhten Schutz wir nicht gewährleisten können, oder die mit unseren Möglichkeiten der Arbeit keine positiven  Entwicklungschancen haben werden.  

Kindern und Familien, die sich in einer besonders belastenden Lebenssituation befinden, wird geeignete Hilfe und Unterstützung angeboten. Diese Hilfe ermöglicht, dass Kinder in ihren Familien bleiben können und die Eltern soviel Unterstützung erhalten, dass kontinuierliche Betreuung über den Tag gesichert ist und das Probleme überwunden werden können. Die materielle und emotionale Versorgung in der Familie muss gewährleistet sein. Dabei ist der oberste Grundsatz: Hilfe zur Selbsthilfe. Die pädagogische Betreuung in unserer Einrichtung soll die in der Familie begonnene Erziehung, unterstützen und ergänzen. Voraussetzung dazu ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit den Eltern als Chance einer Übereinstimmung des Erziehungsstils, worin wir eine Grundlage für die gesunde Persönlichkeitsentwicklung des Kindes sehen.

Aus dem Zusammenleben von Kindern unterschiedlicher Entwicklungs- und Leistungsvoraussetzungen und individueller Eigenarten entsteht eine Vielfalt sozialer Erfahrungsmöglichkeiten. Sie fördert den Kontakt und das Verständnis untereinander und bietet besondere Chancen zur Bewältigung und den Ausgleich von erfahrener Abgrenzung und Stigmatisierung.

 

Zielsetzungen

Integration  heißt für uns die möglichst vorbehaltslose, ganzheitliche Förderung aller Kinder, um jegliche Aussonderung zu vermeiden. Kinder mit Behinderung haben ein Recht auf „Normalität“ und müssen in ihrem eigenen Lebenszusammenhang gesehen werden und unter uns bleiben dürfen. Wir gehen davon aus, dass  Kinder mit und ohne Behinderungen die gleichen Bedürfnisse haben, jedoch Kinder mit Behinderung andere Hilfestellungen zur entsprechenden Realisierung benötigen.

Die Kinder mit Behinderungen werden in unserem Kindergarten nicht therapiert, sondern nach individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten in ihrer Entwicklung unterstützt.

Der Schwerpunkt unserer integrativen Arbeit liegt darin, dass Kinder mit und ohne Behinderung lernen miteinander umzugehen.

 

Unsere Einrichtung bietet sämtliche pflegerische Voraussetzungen zur Aufnahme von Kindern mit Behinderung. Eine notwendige und äußerst hilfreiche Unterstützung dieser Arbeit erhalten wir durch die Kooperation mit Fachärzten, Therapeuten und der Frühförderstelle.

Wir sehen uns dabei insgesamt vor allem als Bezugs- und Vertrauenspersonen für die Kinder und ihre Eltern, ohne den Anspruch, therapeutisch wirken zu wollen.

 

Wir bieten Kindern klare Regeln und Strukturen, die ihnen Halt und Sicherheit geben und eine konstruktive Zusammenarbeit ermöglichen. Um dies umzusetzen, bedarf es in der Betreuung mit Kindern, welche einen zeitweiligen erhöhten Betreuungsbedarf auf­weisen, auch einen höheren Personalanteil.

Im sozialen Zusammensein ergeben sich Freiheiten, wenn man die Grenzen des an­deren respektiert. Kindern, welche Entwicklungsdefizite aufweisen, ist dies oft nicht be­wusst. Kinder können dies nur in klaren Strukturen erlernen, wel­che wir ihnen bewusst anbieten. Die Bereitschaft, Förderkinder in einer Gruppe aufzu­nehmen, heißt für uns, den gesamten Tagesablauf so zu gestalten, dass sowohl Grup­penangebote als auch die adäquate Förderung des einzelnen Kindes möglich sind. Für die Kinder besteht der Gewinn in neuen Erfahrungsfeldern, für die Erziehung insge­samt bedeutet dies, Einflüsse zuzulassen und Einfluss zu nehmen und damit die Le­benswelt der Kinder mit einzubeziehen, deren einzelne Bereiche zu verbinden; es zielt ab auf eine ganzheitliche Förderung.

Die pädagogische Betreuung in unserer Einrichtung soll die in der Familie begonne­ne Erziehung unterstützen und ergänzen. Voraussetzung dazu ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit den Eltern als Chance einer Übereinstimmung des Erzie­hungsstils, worin wir eine wesentliche Grundlage für die gesunde Persönlichkeitsent­wicklung des Kindes sehen. Wir nehmen Eltern in ihrer Erziehungskompetenz ernst und bieten einfühlsame, fachliche Begleitung sowie Unterstützung im Umgang mit behördlichen Angelegenheiten, soweit dies gewünscht wird. Alle Entwicklungsschritte und Fördermöglichkeiten der zu betreuenden Kinder werden mit den Eltern gemeinsam beraten und abgestimmt.

 

 

Unsere bisherigen Erfahrungen in der Kita und dem Leben sagen uns, wir erleben Kinder mit Behinderung als eine persönliche Bereicherung und freuen uns, dass unsere Kitakinder und deren Familien mit uns wachsen können.

 

Wir sehen alle Kinder unserer Kita als einen Teil des Ganzen.